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SRzG - Newsletter Dezember 2019

Liebe Leser*innen,

ein weiteres ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, in dem angesichts der Klimakrise deutlich wurde, dass es bei politischen Entscheidungen auch immer um die Zukunft nachrückender Generationen geht, und dass die junge Generation bei Entscheidungen mitgedacht werden möchte. Deshalb sprechen wir für sie, wo sie keine Stimme haben und ermöglichen es jungen Menschen, ihre eigenen Interessen zu vertreten, z.B. durch die Teilnahme am Klimagipfel.
Wir blicken auf das Jahr 2019 zurück und sind begeistert, wie viele Menschen wir in den vergangenen Monaten auf dem Weg zu mehr Generationengerechtigkeit erreicht haben.

Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit und einen gesunden Start ins neue Jahr!

Ihre SRzG

Noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken?
Klima

Walk for the Future Berlin

Termin vormerken!! Vom Sonntag, den 19.04. – Montag den 20.04.2020 organisiert die SRzG den „Walk for the Future Berlin“. Dabei handelt es sich um eine zweitägige Wanderung von Potsdam nach Berlin, die eine innovative und handlungsorientierte Methode für Klimabildung und Nachhaltigkeit darstellt. Die Bevölkerung wird animiert, sich der festen Gruppe von 30 „Klima-Multiplikator*innen“ anzuschließen. Neben zwei abendlichen Diskussionsveranstaltungen, „Klima-Dialoge“, wird die Partizipation der Bevölkerung am klimapolitischen Diskurs auch durch anhaltende Diskussionen mit den „Klima-Multiplikator*innen“ gefördert. Ziel ist der Deutsche Bundestag! Dort sollen klimapolitische Forderungen von den Teilnehmenden der Wanderung an Bundestagsabgeordnete übergeben werden. Weitere Informationen folgen auf unserer Homepage. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!


COP25 – Eindrücke der UN-Klimakonferenz

Fast täglich werden neue Studien über den Klimawandel und seinen Folgen veröffentlicht. Trotzdem konnte die als „Time for Change“ betitelte Weltklimakonferenz, die vom 02. bis 13. Dezember dieses Jahres in Madrid stattfand, ihren Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Staaten handeln zu langsam und viele wichtige Entscheidungen wurden auf die Konferenz im nächsten Jahr verlegt. Die Zeit läuft und diejenigen, die später die Folgen zögerlicher Klimapolitik austragen müssen, verliehen ihrem Unmut auch während der Konferenz Ausdruck. Auch SRzG-Delegierte vor Ort waren aktiv dabei. Wie sie die Konferenz erlebt haben, berichten sie in einem Blog-Artikel.


Rente

Aus der Perspektive junger Menschen – Die Grundrente


Die von der GroKo beschlossene „Grundrente“ soll Menschen, die mindestens 35 Jahre in Voll- oder Teilzeit gearbeitet und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt haben, bei einem niedrigen Rentenanrecht eine Aufstockung garantieren. Die Grundrente würde ohne gesonderte Beantragung ausgezahlt und aus Steuermitteln finanziert werden. Dies wirft jedoch neue Gerechtigkeitsfragen auf. Und was bedeutet die vereinbarte Grundrente eigentlich für die junge Generation? Darüber diskutierte die SRzG in zahlreichen Presseauftritten, u.a. im BR, bei Deutschlandfunk Nova und in der ARD.
Noch mehr Presseauftritte finden Sie in unserem Medien-Echo.


Altersversorgung von Abgeordneten

Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland steht angesichts des demografischen Wandels vor großen Herausforderungen. Daher fordern mehrere Parteien, dass der Kreis der Beitragszahlenden ausgeweitet wird: Beamt*innen, Selbstständige und Abgeordnete sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Letzteres können Landtage auch unabhängig vom Bund beschließen, allerdings haben dies bisher nur wenige Landtage getan. Deshalb hat die SRzG in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten geführt und Briefe geschrieben. Denn wir sind überzeugt: Wenn die Mitglieder des Bundestags sowie die Abgeordneten aller Landtage in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, würde das beschleunigend auf alle anderen nötigen Reformen wirken. Auf unserer Homepage finden Sie jetzt die verschiedenen Versorgungsmodelle mit Infografiken erklärt.



Gesellschaft

Alle Macht den Jungen?

Was haben Länder wie Österreich, Frankreich, Estland, Costa Rica, El Salvador und Neuseeland gemeinsam? Genau, sie werden von Staatsoberhäuptern geführt, die bei ihrem Amtseintritt jünger als 40 Jahre waren. Nun reiht sich ein weiteres Land in diese Riege ein: Finnland! Das Kabinett stimmte bei der Wahl für das höchste Amt des Landes für die 34-jährige Sanna Marin. Dass junge Menschen in Positionen mit großer politischer Verantwortung noch immer ein Novum zu sein scheinen und nicht bei allen auf Akzeptanz stoßen, zeigte das große Medienecho. Unsere Botschafterin Madeleine Hofmann diskutierte bei Deutschlandfunk Kultur darüber.


Verbesserte Zukunftsperspektiven? Deutschlands Jugendstrategie

Am 03.12.2019 wurde die Jugendstrategie der Bundesregierung vorgestellt. Unterteilt in neun jugendrelevante Handlungsfelder wurden 163 Maßnahmen aufgezeigt, die bis 2027 für eine verbesserte Situation der jungen Generation sorgen sollen. Auf viele der benannten Probleme, weist auch die SRzG schon seit Jahren hin und begrüßt es, dass nun erstmals eine Jugendstrategie verabschiedet wurde. Bedauerlich ist jedoch, dass für die tatsächliche Mitbestimmung junger Menschen zentrale Maßnahmen, wie z.B. die Absenkung des Wahlalters, nur kurz thematisiert und ohne konkrete Handlungsvorschläge offen gelassen wurden.


Neues aus der Stiftung

Vorstellung unserer neuen Botschafter*innen

Die SRzG darf drei neue Botschafter*innen in ihrem Kreis begrüßen, die sich gemeinsam mit ihr für mehr Generationengerechtigkeit stark machen. Sophie Neuendorf macht eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und ergänzt die SRzG durch ihre Perspektive auf die Auswirkungen des demografischen Wandels in der Arbeitswelt. Elena Lutz‘ Steckenpferd ist die nachhaltige Stadtentwicklung, von der zukünftige Generationen profitieren werden. Moritz Czygan interessiert sich für eine generationengerechtere Parteienkultur. Lernen Sie unsere Botschafter*innen näher kennen!

 

Der nächste Newsletter erscheint im Februar 2020.   
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